Schüleraustausch
Mengen - Dijon
31. März bis 6.April 2001
Besuch in Dijon
Bildergalerie (kleine Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)
Die Hinfahrt und das Wochenende:
Montag, 2. April: Führung durchs Collège und von 10 bis 17 Uhr ein Tagesausflug nach Besancon:
Dienstag, 3. April: vormittags am Collège und in Dijon, Mittagessen in der Kantine des Collège und nachmittags im Naturkundemuseum in Dijon. Abends Feier mit den Eltern der Gastschüler im Collège.
Mittwoch, 4. April: vormittags Musée de la Vie Bourguinonne in Dijon, anschließend Empfang auf dem Rathaus, nachmittags zur freien Verfügung.
Donnerstag, 5. April: Tagesausflug mit unseren französischen Freunden nach Fontenay und Alesia.
Freitag, 6. April: Abschied unter vielen Tränen (keine Freudentränen) und Heimfahrt - 15.30 Uhr Ankunft in Mengen.
Da wir um 14.30 Uhr an unserer
französischen Partnerschule, dem Collège Gaston Roupnel in Dijon erwartet
wurden, fuhren wir bereits um 7 Uhr am Samstagmorgen (also beinahe mitten in der
Nacht!) ab in Mengen. Das Wetter wurde immer besser, je mehr wir uns Frankreich näherten
und wir immer aufgeregter, denn für manche war es der erste Besuch wir wussten
nicht so recht, was uns so erwartete.
So eine Busfahrt ist ganz schön langweilig!
Die "Hinterbänkler" sind
allerdings gut drauf. 
Jetzt lass mich halt schlafen, Sara!
Skeptische Blicke bei der Ankunft
Dijon
ist die Hauptstadt von Burgund und ca. 400 km von Mengen entfernt. Bis Freiburg
geht es auf der Bundesstraße und anschließend kann man auf der Autobahn
bleiben bis Dijon. Mit zwei kurzen Pausen von insgesamt 1,5 Stunden kamen wir
ganz pünktlich um 14.30 Uhr vor dem Collège Gaston Roupnel, unserer
Partnerschule an, wo wir von unseren französischen Familien erwartet wurden.
Das Wochenende verbrachten wir bei
unseren französischen Gastfamilien, wo wir bei schönstem Frühlingswetter die
Umgebung Dijons näher kennen lernten.
Montag, 2.April: Collège und Tagesausflug nach Besancon:
Zunächst wurde uns das Collège gezeigt und wir sahen dabei einige Unterschiede zwischen dem deutschen und dem französischen Schulsystem. Beinahe 500 Schüler essen jeden Mittag in der Kantine und die Schüler haben jeden Nachmittag Unterricht, außer am Mittwoch. Sogar samstags ist alle 14 Tage Unterricht.
Um 10 Uhr erwartete uns Herr Gast mit seinem Bus zum Tagesausflug nach Besancon, das ca. 90 km östlich von Dijon liegt. Wir verbrachten einen sonnigen Tag auf der Zitadelle der Stadt, wo sich heute verschiedene Museen und ein Tierpark befinden. Nachmittags schauten wir uns das "Musée de la Resistance" genauer an.
Dienstag, 3.April: Am Collège und in Dijon.
Um 8.30 fängt die Schule an und wir hatten Gelegenheit am Unterricht teilzunehmen und verschiedene Stunden anzuschauen, unter anderem Deutschunterricht in der 6ième.
Danach fuhren wir gemeinsam nach Dijon, wo wir zuerst für ein Gruppenbild vor dem Bären im Stadtpark posierten. Anschließend bummelten wir ein wenig durch die Straßen und Gässchen und deckten uns mit Briefmarken und Postkarten ein.

Mittags aßen wir gemeinsam mit unseren französischen Austauschpartnern in der Kantine. Man kann täglich zwischen zwei verschiedenen Vorspeisen, Fleischgerichten, Beilagen und Desserts wählen - so ist eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei.
Nachmittags
hatten wir zwei Stunden Freizeit im Stadtzentrum und anschließend ging es zu
Fuß zum Naturkundemuseum, wo wir eine Bärenausstellung anschauten und uns noch
ein wenig im botanischen Garten sonnten. Um 17 Uhr trafen wir dann wieder unsere
französischen Schüler und gingen mit ihnen nach Hause - allerdings war das
Programm für diesen Tag noch nicht beendet.

Abends um 19 Uhr trafen wir uns alle an der Schule, denn dort fand uns zu Ehren ein kleines Fest statt mit unseren Gasteltern. Der französische Chor sang einige Lieder und ganz spontan gaben wir auch etwas aus unserem neuesten Repertoire zum Besten - es gelang auch ohne Frau Marschall.
Am Mittwoch
war das nächste Museum fällig - es gefiel uns allen, da wir einiges über das
Leben in Burgund erfuhren. Vor allem die Kaufläden im 1. Stock gefielen uns
gut. um 11.15 wurden wir auf dem Rathaus empfangen von einer ganzen Delegation
von Gemeinderäten. Es gab eine Ansprache auf Deutsch, Orangensaft und etwas
Gebäck. Da unsere französischen Partner am Mittwochnachmittag keinen
Unterricht haben, hatten wir auch frei und unternahmen mit ihnen alle Mögliche.
Da es regnete, eignete sich das große überdachte Einkaufszentrum La Toison
d'Or besonders gut dafür.
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Am Donnerstag stand ein Tagesauflug gemeinsam mit unseren französischen Partnern auf dem Programm. In zwei Bussen, (in jedem saßen deutsche und französische Schüler und Lehrer) fuhren wir nach Fontenay, wo sich eine restaurierte mittelalterliche Klosteranlage befindet.

Mittags vesperten wir unter dem Standbild von Vercingetorix in Alesia und anschließend besichtigten wir die dortigen Ausgrabungen und ein kleines Museum und erfuhren so einiges, was nicht im Asterix steht.
Eine schöne Woche geht zu Ende, der Abschied fiel schwer - es gab viele Tränen, doch wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Herbst in Mengen.